ueber den Windbereich

Fuer jeden Drachen einen ihm zutraeglichen Windbereich anzugeben ist eine diffizile Angelegenheit, da er sehr vom Koennen der Piloten und der Windqualitaet abhaengt. Experten werden weniger brauchen, da sie schon das Gefuehl fuer ihren Drachen entwickelt haben und wissen, welche Manoever sie ihm noch zumuten koennen und welche nicht. Sie werden nicht steif und stramm auf der Stelle stehen, sondern sich je nach den Erfordernissen bewegen, um zusaetzlichen Druck auf das Segel zu erzeugen oder um um Druck aus dem Segel zu nehmen. Oft sehen wir ungeuebte stetig nach hinten laufen, um dann schnaufend am Ende der Wiese angelangt zu verzweifeln. Fuer schwachen Wind gilt: nach hinten gehen, wenn frau/man muss und nach vorne, wann immer man kann; z.B. wenn frau/man den Drachen in Windmitte Nase voran nach unten fliegt.
Anders sieht die Sache mit der oberen Windgrenze aus. Bei unseren Angaben bedeutet sie nicht, dass es den Drachen in seine Einzelteile zerlegt, sondern dass er noch akzeptabel fliegt. Es gibt Modelle, die zwar ueberleben, sich aber so stark verformen, dass man ihre Flugeigenschaften  bestenfalls als lausig bezeichnen kann.
Die angegebenen Werte beziehen sich auf PilotInnen mit etwas Erfahrung, der "Komfortbereich" und der Bereich fuer AnfaengInnen ist etwas geringer, geben Sie also unten etwa 3 km/h dazu und ziehen sie oben etwa 5 km/h ab (nicht bei Ultralights, da bleibt sonst nichts uebrig).

Die Angaben unterscheiden sich teilweise von denen der Hersteller, sie beruhen auf unseren eigenen Erfahrungen.